Neuerschließung des Campus mit Informationstechnik
Die vorbereitenden Arbeiten für den Bau eines neuen, modernen Rechenzentrums für die Universität Augsburg haben begonnen. Vor dem eigentlichen Bau wird zunächst eine sogenannte Ringtrasse angelegt, die künftig den gesamten Campus mit Informationstechnik und Mittelspannung versorgen wird. Hierzu sind Baum- und Strauchfällungen notwendig, die mit Neupflanzungen kompensiert werden. Der Neubau des Rechenzentrums ist Teil der Hightech Agenda Bayern. Im Innovationspark Augsburg wird südwestlich des Hauptcampus ein neues Rechenzentrum für die Universität Augsburg entstehen. Das staatliche Bauamt hat nun mit vorbereitenden Arbeiten für den Neubau begonnen. Das neue Rechenzentrum soll im Südwesten des Unigeländes im Innovationspark stehen. Es wird verschiedene Nutzungen haben: neben den Server- und Infrastrukturräumen wird es einen Bürotrakt, ein Beratungszentrum, Multimediaräume sowie Flächen für Studierende geben. Mehr als 4000 Quadratmeter für die IT der Universität Augsburg werden entstehen.
Ende Februar begannen die Vorbereitungen für den Bau der unterirdischen Medientrasse, die ringförmig um den Campus verläuft. Mit dieser sogenannten Ringtrasse soll die bestehende infrastrukturelle Versorgung der Universität, die größtenteils mehrere Jahrzehnte alt ist, zukunftssicher erweitert werden. Die Maßnahme dient insbesondere dazu, die Ausfallsicherheit und somit die Verfügbarkeit der gesamten IT-Infrastruktur deutlich zu erhöhen. Darüber hinaus werden mit der Ringtrasse auch Baufelder erschlossen, die als zukünftige Entwicklungsfläche für die Universität dienen. Diese strategische Maßnahme reduziert bei künftigen Neubauten den Aufwand erheblich, weil mit dem Anbinden des jeweiligen Baufelds an die neue Ringtrasse ein wesentlicher Anteil der Medienversorgung bereits sichergestellt sein wird.
Um die komplexe Trassenführung zu ermöglichen, werden in Teilbereichen der Universitätsstraße Bäume und Sträucher entfernt. Diese Maßnahme wurde vom Staatlichen Bauamt gemeinsam mit der Unteren Naturschutzbehörde abgewogen. Die Trassenführung ist möglichst bestandserhaltend geplant. Alle gefällten Bäume werden nach den Arbeiten an ähnlicher Stelle ersetzt.4.000 Quadratmeter IT
Parallel zum Anlegen der Ringtrasse wird voraussichtlich ab 2026 mit dem Bau des eigentlichen Gebäudes begonnen. Im Anschluss folgt dann die Sanierung des knapp 40 Jahren alten, nicht mehr zeitgemäßen Rechenzentrumsgebäudes auf dem Hauptcampus.
Der Neubau des Rechenzentrums ist Teil der Regierungserklärung Hightech Agenda Bayern vom 10. Oktober 2019 des Bayerischen Ministerpräsidenten, die darauf abzielt, Bayern als Innovationsstandort zu stärken.