Lehrstuhl für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft

„Man sollte überhaupt nur solche Bücher lesen, die einen beißen und stechen“: Ob es das Spiel, das Gewissen, die Dummheit oder die Mystik stiller Texte ist – der Lehrstuhl für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft setzt das Zitat von Franz Kafka in immer wieder neue Fragestellungen um, die die Lehre mit der Lebenswirklichkeit und die Forschung mit der Zukunft verbinden. Die hier gepflegte Forschungslandschaft bereitet das große Feld vom frühneuzeitlichen Faust bis zur Gegenwart auf, mit Akzenten in der Theorie und der Stilistik, der Ethik und der Religion. Literatur leistet nach unserem Verständnis – Aristoteles wäre hier unser Urgroßvater! – einen eigenständigen, ästhetisch gehaltvollen Beitrag zur Erkenntnis ihrer Zeit; die Lust am Lesen, Denken und Lachen gießen wir in unterschiedliche Formen, - für das Verfassen von Einführungswerken sind wir uns nicht zu schade, wir erstellen Editionen und Handbücher, aber wir schreiben auch gerne Bücher und sammeln Beiträge zu neuen Themen. Wir veranstalten Vorträge und Lesungen, wir bestücken die regionale wie die überregionale Presse, wir kooperieren mit der Stadt, den Kirchen, dem Theater und dem Zoo, suchen freilich auch den Austausch mit internationalen Partnern und vielen Verlagen:

Bücher, die beißen und stechen, bleiben am besten in Erinnerung.

 

 

Aktuelles

 

Interdisziplinäre Tagung vom 26.–28. März 2025

 
Demokratie und Gegenwartsliteratur
Krisendiskurs - Medienpraktiken - Ästhetik
 
Ort: Philologicum der LMU München
 
Organisation: Matthias Löwe, Tilman Venzl
 
Plakat     Programm

 

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Interdisziplinäre Tagung vom 3.–5. April 2025

 
Doxa – opinio – meinunge
Vorformen öffentlicher Meinung in der Literatur des Mittelalters und der Frühen Neuzeit
 
 
Ort: Annahof, Augsburg
 
Wiss. Leitung und Organisation: Franz Fromholzer, Claudia Kraml, Jens Ole Schneider
 
 
Plakat      Programm

 

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Neuerscheinung: Verstummen, Bezeugen, Vermitteln - Formen und Themen deutscher Erinnerungskulturen 2024

 
Herausgegeben von Friedmann Harzer und Sabine Romer


Zwischen Schweigen und Zeugenschaft

Studierende befassen sich im Sammelband „Verstummen, Bezeugen, Vermitteln“ mit Formen und Themen deutscher Erinnerungskulturen

 

Der neue Sammelband „Verstummen, Bezeugen, Vermitteln“ nähert sich der Frage, wie in Deutschland an die Verbrechen des Nationalsozialismus erinnert wird. Die Beiträge sind aus sehr guten Bachelor-, Master- und Zulassungsarbeiten an der Universität Augsburg hervorgegangen. Sie sind  im Anschluss an ein primär literaturwissenschaftliches Seminar entstanden, das Dr. Friedmann Harzer (Neue Deutsche Literaturwissenschaft) mit Dr. Oliver Ernst (Deutsche Sprachwissenschaft) und Dr. Jan-Claas Freienstein (Deutsche Sprachwissenschaft) angeboten hatten. In Kooperation mit der Gedenkstätte Buchenwald fand es auf dem Areal des ehemaligen Konzentrations- und Speziallagers statt. Die Publikation zeigt, wie unterschiedliche Formen des Gedenkens an die Shoah heute gestaltet und vermittelt werden können. Der Band ist ab sofort als Open-Access-Publikation verfügbar.

 

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